Nach längeren Überlegungen einigte man sich auf den Namen Gassä-Surrer. Den Posten des kommissarischen Vorsitzenden übernahm Peter Hess. Der Anfang war sehr schwierig, da alle angehenden Musiker keinerlei Noten kannten, noch ein Instrument beherrschten. Auch war es schwer eine geeignete Proberäumlichkeit zu finden. Trotz eifrigem übens wollte der musikalische Erfolg nicht so recht gelingen und wir hörten uns eher wie ein Katastrophenorchester denn eine Guggenmusik an. Dies nahmen einige zum Anlass , um die Gruppe wieder zu verlassen. Vier Wochen vor Fasnacht, und nur noch zu siebt wurden wir uns bewusst, daß es einer führenden musikalisch geschulten Hand bedürfte, um uns durch die Wogen des ersten fasnachtlichen Treibens zu führen.
Dies wurde dann auch unser erstes ordentliches Probelokal. Der Keller wurde hierzu sogar komplett für unsere Bedürfnisse umgebaut. Für die kostenlose Überlassung des Kellers für die Proben und für Ihre Unterstützung und Zuspruch in schwierigen Momenten wurden beide zum Ehrenmitglied ernannt. Im Jahre 1997 wurde aus der losen Musikgruppe "Gassä-Surrer vu Singen" mit Eintrag ins Vereinsregister des Amtsgerichts Singen ein ordentlicher, gemeinnütziger Verein. Seit diesem Zeitpunkt tragen wir das Kürzel "e.V." und wählen alle 24 Monate eine neue Vorstandschaft. In dieser Saison 1997/98 gab es einige wichtige Veränderungen: wir wurden offiziell zu einem eingetragenen Verein. Als 1. Vorsitzenden wurde Peter Hess bestätigt. Auch ein neues Motto und damit neue Kostüme (schwarz und grün/silber -Tränen) wurden erstellt.
Besonders beeindruckend war die Akkustik dieses Gebäudes. Es war wie geschaffen für unsere Musik. Auch das gleichzeitige marschieren und spielen wurde in der Halle geübt. Leider mussten wir es schon nach kurzer Zeit im Jahre 2001 wieder verlassen, da der ganze Gebäudekomplex abgerissen wurde. Auch ein Vorstandwechsel war 2001/2002 angesagt: Hubert Lotzer übernahm das vakante Amt des ersten Vorsitzenden und hielt es bis 2004 inne. Aufbauend auf die sehr gute Vorarbeit von Reinhard und Steffen bestimmt heute eine Troika aus Musik. Leiter, Stellvertreter und Rythmusleiter über die musikalische Weiterentwicklung, den Probenablauf und die Stückauswahl.
Steffen mußte aus beruflichen Gründen das zeitintensive Amt im Sommer 2005 an Tobias Geiserabgeben. Nach einem Jahr trat Tobi einen Schritt zurück , wurde 2. Muli und übergab den Staffelstab an Hubert Lotzer als neuen musikalischen Leiter. Ab 2004 übernahm Lutz Leppin das Amt des 1.Vorsitzenden,welches er bis zu seinem kompletten Austritt im April 2007 begleitet. Auch der Musikalischer Leiter trat nach einem Jahr zurück. Da sich einige Mitglieder musikalisch verändern wollten, ging ein personell großer Schnitt im April 2007 durch die Gruppe. Es verließen uns nicht weniger als 9 teils altgediente Aktive.
Mit einer verjüngten Führungscrew hat der neue Vorstand Faki das Ruder übernommen und versuchte, uns wieder in ruhigeres Wasser steuern. Dies misslang ihm aber : Aufgrund versch. ungereimter Entscheidungen kam es zuerst innerhalb der Vorstandschaft zum Zerwürfnis. Dieser Bruch pflanzte sich dann durch die ganze Gruppe fort. Dieser Führungsstil widerstrebte vielen "Altgedienten", uns sie beriefen eine ausserordentliche Mitgliederversammllung ein.